Am Sonntag, 02. August 1992 trafen sich 15 verwegene Leute, um die Narrenzunft Wildberg e.V. zu gründen. Die Gründungsmitglieder
Günter Bofinger, Hans-Peter Maier, Tobias Massier, Kerstin Witz, Ralf Töllner, Timo Lauinger, Brigitte Sommer, Isabelle Prokopp, Joachim Weinrich, Nikie Mödinger, Klemens Marquardt, Phillip Lauinger, Tino Flaisch, Uwe Mahler und Gero Trinks trafen sich im "Musik-Kneiple" in Wildberg und hoben die
"Narrenzunft Wildberg e.V."
aus der Taufe.
Den Anfang bildeten die beiden "wilden" Gruppen "Burghexen" und "Grabenteufel".
Der Hexenturm in Wildberg zeugt heute noch von der Existenz angeblicher Hexen im Mittelalter. Auch der Teufel taucht in der Chronik Wildbergs auf: da war der Bäcker, den bereits zu Lebzeiten "der Teufel ritt, daß er seine Mitbürger durch schlechtes Messe und Wägen schädigte." Doch auch nach dem Tod des Bäckers ließ der Teufel ihn nicht mehr aus seinen Klauen und zwang ihn "sich an der Eck ruhelos umherzutreiben."
1994 wurde als neue Gruppe der Narrenzunft Wildberg e.V. die Tanzgarde gegründet. Begonnen als "Tanzgarde Rot-Weiss" haben die Mädchen sich 2001 dazu entschieden "Magic Diamonds" zu heißen. Zur Zeit gibt es keine aktive Tanzgarde.
Zwischenzeitlich versuchte die Narrenzunft Wildberg e.V. sich auch musikalisch zu präsentieren und gründete 1996 die "Klosterfetzer". Doch dieses Projekt ging leider schief und man einigte sich darauf, keine eigene Musik zu haben.
1997 einigte man sich mit dem Gewerbeverein Wildberg darüber, dass die Narrenzunft Wildberg das Maskottchen der Stadt - den Wildbi - als Gruppe aufnehmen konnte. Die Gruppe besteht aus max. vier Wildbis mit jeweils einem Hund sowie zahlreichen Schafen. Hier bietet sich vor allem Familien mit Kindern die Möglichkeit gemeinsam an der Fasnet teilzunehmen. Es ist in der Narrenzunft Wildberg die einzige Gruppe, in der Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren eine Maske tragen dürfen.
In sämtlichen Gruppen werden immer wieder neue Mitglieder gesucht. Bei Interesse einfach Kontakt aufnehmen.